Luftfeuchtigkeit mit Hausmittel erhöhen | Luft befeuchten

Wird dem Wohnraum zu viel Luftfeuchtigkeit entzogen, reagiert unser Körper mit Unwohlsein. Die Folge können gerötete und juckende Augen, schuppige Haut oder ausgetrocknete Schleimhäute im Nasen- und Rachenbereich sein. Das wiederum hat Auswirkungen auf unser gesundheitliches Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.

Dabei können schon einfache Hausmittel die erhöhte Trockenheit in ihren Zimmern senken. Welche das sind, erfahren Sie hier:

Luft befeuchten und reinigen durch Zimmerpflanzen

Pflanzen sind eine Wohltat fürs Auge und verleihen einem Raum Leben. Als Hausmittel reinigen und befeuchten sie unsere Raumluft und reduzieren nachgewiesenermaßen das Stresslevel.

Über die Blätter einer Pflanze werden 90 % des aufgenommenen Wassers an die Raumluft abgegeben. Hier gilt: je größer die Pflanze und ihr Wasserbedarf, desto höher die Wirkung. Bei einer Pflanzenhöhe von 1,50 m, können 1-2 Liter verdunstetes Wasser täglich an die Umgebung abgegeben werden. Am besten eignen sich dafür Pflanzen, die viel Wasser benötigen.

Übrigens: Wer seine Zimmerpflanzen richtig wählt, kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen und gleichzeitig Schadstoffe aus der Luft reduzieren. Mit diesen robusten Pflanzenarten brauchen Sie keinen grünen Daumen und sind gut beraten:

– Zyperngras
-Grünlilie
-Einblatt
-Arecapalme
-Liebeslocke (Juncus Spiralis)

Ein einfaches Hilfsmittel um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, ist beispielsweise Wäsche vor der Heizung aufzuhängen.

Direkte Verdunster – Befeuchten der Raumluft während der Heizperiode

Während der Heizperiode wird dem Wohnraum extrem viel Luftfeuchtigkeit entzogen. Hausmittel mit geringem Kostenaufwand, einfacher Handhabung und flexiblen Einsatz sind direkte Verdunster.

Das sind mit Wasser befüllte Behälter, die Mittels eines Hakens am Heizkörper befestigt werden oder Schalen auf Fensterbrettern und Heizung. Diese geben verdunstetes Wasser an den Raum ab und reduzieren somit die Trockenheit in der Luft. Weitere Hausmittel zum direkten Verdunsten sind:

– Feuchte Tücher auf der Heizung
-Einen Ständer frisch gewaschener Wäsche vor der Heizung
-Tür offen lassen nach Kochen und Baden oder Duschen
-Bügeln mit Dampf

Optimale Luftfeuchtigkeit durch richtiges Lüften

Ausreichende Frischluftzufuhr spendet Sauerstoff. Es neutralisiert Gerüche, senkt den CO2-Gehalt und beeinflusst die Luftfeuchtigkeit ihrer Räume. Lüften ist also wichtig.

Aber wie sieht es mit den unterschiedlichen Jahreszeiten aus? Die Luft im Winter kann Wasser nur in einer geringeren Konzentration als im Sommer aufnehmen.
Wie verhält es sich mit der Raumluft in verschiedenen Zimmern? Immerhin entsteht mehr Feuchtigkeit in Badezimmer oder Küche als im Wohnzimmer.
Wie vermeidet man Schimmel?
Wie viel Luftfeuchtigkeit braucht man für einen gesunden Schlaf?

Sie sehen, beim richtigen Lüften gilt es einiges zu beachten. In diesem Video erhalten Sie kurz und knapp alle Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema.

Praktische Hausmittel die ganz nebenbei dem Befeuchten und Reinigen der Raumluft dienen

Hausstaub breitet sich gerne dort aus, wo die Luft zu trocken ist. Anstatt mit Staubwedel oder Besen den Staub aufzuwirbeln, sollte man alle freien Flächen feucht wischen. So versorgt man Böden und abwaschbare Möbel mit Feuchtigkeit und bindet den Staub automatisch im Wasser.

Während Sie die Blätter ihrer Grünpflanzen mit einem Zerstäuber befeuchten, geben Sie ein paar Sprühstöße des Wassers in die Luft ab. Das wird die Trockenheit ihrer Raumluft verringern.

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